Wahrlich märchenhafte Eindrücke verspricht der Weserradweg bei der Ankunft in Bodenwerder. Der idyllisch gelegene Erholungsort ist die Geburts- und Heimatstadt des größten Lügners aller Zeiten: Baron Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen erblickte innerhalb der Stadtmauern am 11. Mai 1720 das Licht der Welt. Ob sein Ritt auf der Kanonenkugel und das angebundene Pferd auf der Kirchturmspitze auch nur ein Fünkchen wahr sind, darf bezweifelt werden. Fakt ist, dass die Bodenwerderer sehr stolz auf ihren Lügenbaron sind und ihm ein Museum, ein Denkmal und mehrere Veranstaltungen gewidmet haben.

Der Vogler, ein bis zu 460 Meter hohes Mittelgebirge umarmt die malerische Kleinstadt und schenkt Reisenden herrliche Fotomotive. Ebensolchen begegnet man auch inmitten der romantischen Fachwerkstraßen. Als wären sie einer Erzählung der Gebrüder Grimm entsprungen, thront die Stiftskirche St. Marien im Herzen dieser hübschen Bauten. Und wieder trifft man auf Münchhausen: Er ist in der Gruft des Gotteshauses beigesetzt worden.

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